1st class sleeper

Laos‘ Hauptstadt Vientiane hat sich – so wie auch die anderen Städte des Landes – stark verändert. Mit dem Unterschied, dass sie als einzige besser geworden ist. Hatte man vor 6 Jahren noch das Gefühl, in einem staubigen Provinznest zu sein, ist nun alles moderner, sauberer und gepflegter. Trotzdem finden sich noch vergleichsweise preiswerte Restaurants und Unterkünfte. An unserem einzigen Tag vorort legten wir unzählige Kilometer per pedes zurück. Und das bei strahlendem Sonnenschein, womit ich schon garnicht mehr gerechnet hatte und so fing ich mir einen wunderschönen Sonnenbrand ein. Unsere Wanderung führte uns unter anderem zum Patuxay, einer Replik des Arc de Triomphe.

30 cent kostete das Ticket nach oben. Das ist überraschend billig. Am späteren Nachmittag bestiegen wir den Stadtbus #14 und begaben uns zum 45 Minuten entfernten Buddhapark.

Neben unzähligen Statuen galt es auch, eine riesige Zwiebel zu durchlaufen. Das mehrgeschoßige Gebilde veranschaulicht den Aufstieg aus dem Totenreich (Hölle) in den Himmel.

Am nächsten Morgen frühstückten wir im Le Cattitude Café. Wie der Name schon verrät, bewohnen dieses Lokal mehrere Rassekatzen.

Während die meisten mit Schlafen beschäftigt sind, gibt’s auch die verspielten Katzen, die schon mal über den Esstisch laufen. Trotzdem hat man hier in keinster Weise Bedenken bezüglich der Hygiene. Beim Betreten musst du deine Schuhe ausziehen, deine Hände desinfizieren und die Regeln auswendig lernen. Und die Katzen selbst sind ohnehin dauernd damit beschäftigt, sich zu putzen.

Dann schnappten wir uns ein Tuktuk zur Busstation, von wo aus wir zur Lao-Thai-Friendship-Bridge fuhren. Die Zollformalitäten waren erfreulich rasch erledigt. Welcome to Thailand. Again. Vorab hatte ich im Internet ein Nachtzugticket nach Bangkok gebucht. Stattliche 80 Euro kostete eine eigene Kabine in der ersten Klasse. Aber in Anbetracht von 11 Stunden Fahrt, ist das vertretbar. Die neu angeschafften Waggons sind sauber, modern und bequem. TV und USB Anschlüsse sind vorhanden.

Das Schienensystem ist nach wie vor eine holprige Angelegenheit. Für eine halbwegs erholsame Nacht hat’s aber allemal gereicht. Morgen geht’s dann nach Bali.

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