From Saigon to Dragon

Genauer gesagt, ins „Phu Quoc Dragon Resort and Spa“. Ein gepflegtes, kleines Resort, mit großen Bungalows und leckerem Frühstück zum kleinen Preis, etwa 500 Meter vom Meer entfernt. Aber dafür mit Pool.

Na dann, auf zum Strand. Abzweigung 1 führte geradewegs ins Nichts. Der nächste kleine Weg war durch ein schweres Eisentor geschützt. Ebenso Weg Nummer 3.

Bleibt nur mehr eine letzte Möglichkeit. Doch auch hier scheint’s nicht weiterzugehen, fahren doch dort Bagger und andere Baufahrzeuge durch unendliche Weiten Matsch.

Wir wollten schon umkehren, als uns einer der Bauarbeiter zuwinkte und auf einen kleinen Abzweig deutete. Und tatsächlich führte ein Trampelpfad direkt zum Strand.

Aufgrund des doch recht beschwerlichen Fußmarsches waren wir nahezu die einzigen dort. Die Strandbars und Resorts, alle verlassen. Ob das rein daran liegt, dass die Hochsaison schon vorüber ist? Baden gingen wir an diesem Tag nicht, da zum Einen die Wellen recht stark waren und zum Anderen die Sonne bald im Meer versinken würde wie eine Brausetablette im Wasserglas. Und im Dunkeln wollten wir dann auch nicht durch den Matsch der Großbaustelle waten.

Die anschließende Recherche auf Google Maps zeigte dann 1400, anstatt 500 Meter Fußmarsch. Aber in anderer Richtung schien auch ein Weg zum Strand zu führen und zwar deutlich schneller. Dies bestätigten uns dann auch weitere Gäste des Resorts.

Tags darauf schnappten wir uns 2 Fahrräder, die vom Resort gratis zur Verfügung gestellt werden und machten uns auf, eben dort hin.

Traumhaft schön, wenige Touristen, aber wieder sehr wellig. Wäre kein Problem, wenn man nicht ständig auf im Wasser liegende Felsen achten müsste. Aber auf den Liegen lässt sichs herrlich relaxen, zumindest so lange, bis deren Besitzer die Hand aufhalten und zwischen 6 und 8 Euro fürs Herumliegendürfen wollen. Das ist dann doch heftig, in einem Land, wo du im (richtigen) Lokal ein Krügerl Bier bereits für 20 Cent bekommst.

Um 15hundert fährt ein gratis Shuttlebus in die Stadt und bringt dich 2 Stunden später wieder nach Hause. Der Bus war dann ein kleines Taxi, aber gerade noch groß genug für uns und ein älteres Paar Deutsch-Vietnamesen.

Im Zentrum angekommen, spazierten wir durch den Tagesmarkt. Eine durchaus heftige Erfahrung und Härtetest für Seh- und Riechorgane.

Den Nachtmarkt ließen wir dann aus und machten stattdessen noch einen kurzen Abstecher zum Leuchtturm, bevors mit dem Taxi wieder retour ging.

1 Kommentar zu „From Saigon to Dragon

  1. Clari wird immer blonder. Tolle Flechtfrisur!
    Bitte 1 x Schaukeln für mich. Und bitte 1 Seepferdchen reiten.

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