Manila

Obwohl Manila entfernt an Bangkok erinnert, kann diese Stadt leider so garnicht mit Thailands Hauptstadt mithalten. Der Hauptgrund, warum wir uns hier nicht wohlfühlen, liegt an der mutmaßlich sehr großen Gefahr, ausgeraubt zu werden. Und dass dies sicher nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt sich schon allein daran, dass hier ausnahmslos alle ihre Rucksäcke vor dem Körper tragen. Auch mir war ein Langfinger gefährlich nahe. Die Armut hier ist einfach allgegenwärtig, seien es die Obdachlosen, die auf der Straße schlafen, oder die teils sehr aufdringlichen Bettler. Grund dafür wiederum sind die relativ hohen Preise, die schon fast europäisches Niveau erreichen, obwohl weder Service, noch Qualität besonders gut wären. Unbestätigten Quellen zufolge verdient eine fest angestellte Frau in einem Nagelstudio monatlich etwa 100 Euro. Dass das nicht zum Leben reicht, ist klar.

Die Straßen sind verstopft, laut und schmutzig. Mülltonnen gibt’s kaum, auch nicht an Haltestellen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind hoffnungslos überlastet, das LRT (Skytrain) Netz ist dürftig und lange Wartezeiten sind die Regel. Ein kleiner Tipp am Rande: im vordersten Waggon gilt „women only“… huiuiui, das gibt ein Theater, wennst da einsteigst.

Freundliche Gesichter wie in anderen Gegenden der Philippinen sieht man in Manila generell eher wenige. Sich mal in ein nettes Restaurant setzen und eine Auszeit vom Trubel gönnen, ist schwierig, da es fast nur Schnellrestaurants a la McD, Jollibee, KFC und Inasal gibt.

Es ist echt schwierig, etwas positives über diese Stadt zu sagen, obwohl sie doch sooo viel Potential hätte. Nun ja, Mosquitos gibt’s fast keine und die Altstadt bietet einige nette Ecken und auch gigantische Shoppingtempel gibt’s zu hauf.

Mittlerweile sind wir am Flughafen und warten auf den Flug nach Saigon. AirAsia hat darauf hingewiesen, mindestens 4 (!) Stunden vor Abflug am Terminal zu sein. Nicht übertrieben, denn hier herrscht Chaos und die Wartezeiten sind enorm. Mit dem kostenlosen Terminalbus, der dann doch nicht gratis war, benötigten wir etwa 45 Minuten, um vom T1 zum T3 zu kommen. Am Check-In Schalter warteren wir weitere 90 Minuten.

Die Vorfreude auf Vietnam ist groß…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close