Iloilo und Bacolod

Iloilo. Eine Kleinstadt, wie man hier betont. 500.000 Einwohner sind aber dann doch eine Hausnummer. Fleißig haben wir eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abgegrast. Und keine davon konnte uns wirklich überzeugen. Vom trockenen Springbrunnen, über den ungepflegten Stadtpark bis hin zum nicht mehr existierenden Fort. Na klar ist man nach so einer langen Zeit auf Reisen schon etwas verwöhnt. Aber vielleicht braucht es ja gar kein konkretes Ziel. Dies ist wohl eine jener Städte, in denen man sich einfach fallen lassen und mit dem Strom schwimmen sollte, um das Flair in sich aufzusaugen.

Ähnlich, aber doch irgendwie anders, Bacolod. Einige wenige Shoppingcentren, ansonsten präsentiert sich diese Stadt trotz der bunten Jeepneys eher grau. Die Armut hier ist deutlich sichtbar, seien es die Baracken entlang der Straße, oder die bettelnden Frauen und Kinder. Keine künstliche Fassade, die den Touristen eine heile Welt vorgaukelt, sondern das wahre Leben.

Beide Städte haben eines gemein, kaum vorhandenes öffentliches WLAN. Nur in Shoppingcentren verfügbar, aber da auch nicht verwendbar, da für die Verifizierung eine philippinische Telefonnummer benötigt wird. Ein guter Anlass, das Smartphone einfach mal links liegen zu lassen.

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