Boracay

Sie gilt als eine der schönsten Inseln überhaupt. Und das zurecht. Endlos langer Strand, strahlend weißer Sand, kristallklares Wasser.

Präsident Duterte, häufig in der Kritik für sein hartes Vorgehen gegen Verbrecher, hat mit der mehrmonatigen Sperre der Insel viel erreicht. So hatten die Hotels ausreichend Zeit, ihre Abwassersysteme zu modernisieren und für müllfreie Strände zu sorgen.

Entsprechend viele Touristen – überwiegend Chinesen und Koreaner – wollen sich dieses Paradies nicht entgehen lassen. Dennoch hat man nicht das Konservendosengefühl, wie an manch anderem Strand. Entlang der Promenade reihen sich Restaurants an Massagesalons und Bars. Vor allem im Bereich der Station 2 ist Party angesagt. Station 1, einst der schönste Abschnitt, ist nach wie vor vom Taifun gezeichnet, aber einige große Luxusresorts wurden bereits wieder eröffnet. Unsere Bungalowanlage liegt inmitten der Station 3, bedeutet, nicht ganz so viel Lärm und derzeit wohl der sauberste Bereich.

Für eine geringe Gebühr kann man die Freiluftküche des Resorts verwenden, was wir – wir reisen derzeit mit Clari’s Mama Merci und Cousin Azelo, beides hervorragende Köche – gerne in Anspruch genommen haben. Gegrillter Fisch, Shrimps, Ripperl, Bratkartoffel, schwarzer Reis und – was mir die letzten Monate schon sehr gefehlt hat – grüner Salat.

Aber wir sind nicht nur zum Essen hierher gekommen. Wir verbrachten unzählige Stunden am, beziehungsweise im Wasser. Auch ein Board wurde gemietet und Stand-up gepaddelt.

So wurde ich live Augenzeuge, wie eine Bande Seeigel in Richtung Strand galoppierte. Einen Chinamann mit Chinababy konnte ich gerade noch rechtzeitig vor der Invasion warnen.

Übrigens: ich bin Batman!

Tags zuvor machten wir bei nicht ganz so schönem Wetter einen Schnorchel- / Islandhopping- / Cliffdiving- Trip, wobei weder eine Klippe Teil dieser Veranstaltung war, noch irgendwelche anderen Inseln angesteuert wurden. Auch das Schnorcheln kam etwas zu kurz. Dafür schmeckte das Mittagsbuffet. Insgesamt 4 Nächte verbrachten wir hier. Viel zu wenig, aber dafür umso mehr Grund, eines Tages hierher zurückzukehren.

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