Perhentian

Vergangenen Donnerstag war es an der Zeit, die eine Insel für eine noch schönere Insel zu verlassen. So versprach es zumindest das worldwideweb.

Unser Abfug hatte sich allerdings um eine halbe Stunde verzögert, weshalb nur 40 Minuten Transit blieben, den Anschlussflug zu erwischen. Dazu sollte erwähnt werden, dass unser Gepäck nicht durchgecheckt werden konnte, wir also dieses erst einsammeln und erneut aufgeben mussten. Knapp aber doch lief alles wie erhofft und so landeten wir gegen 19hundert in Kota Bharu, rund 1 Stunde Taxifahrt vom Fährterminal in Besut entfernt. Deshalb entschlossen wir uns, vorort im AAM Hotel zu nächtigen. Welch hübsches kleines Hotel und das noch erfreulich günstig…

Die Freude über die liebevolle und hochwertige Einrichtung wurde allerdings dadurch getrübt, dass unsere Bettdecke voller gelber Flecke war. Das Personal war aber zur Stelle und tauschte sie gegen eine mit etwas weniger gelbe Flecke. Im Bad wars aber dann endgültig vorbei mit Friedefreudeeierkuchen. Denn, es gab darin noch eine zweite Türe, welche ins Zimmer nebenan führte. Ein shared bathroom also. Das, was wir immer vermeiden wollten. Dabei wurde bei unserer Buchung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass jede Einheit über ihr eigenes Bad verfügt. Man versuchte uns zu beschwichtigen und erklärte, dass eben dieses Zimmer garnicht gebucht, somit leer stünde. Soweit so gut. Bis um 5 Uhr Früh Spuck-Rotz-Würg Geräusche aus „unserem“ Bad drangen. Gut hörbar durch die dünne Kunststofffalttüre. Nur soviel, es war nicht Clari, die lag wie üblich noch halb auf mir. Ob diese Geräusche vom unbrauchbaren Hotelfrühstück verursacht wurden, kann ich an dieser Stelle nicht sagen.

Oben erwähnte Taxifahrt später waren wir am Pier. Ein Bootticket kostet schlappe 14 Euronen. Ich berief mich auf eine Promotion, die angeblich ein anderer Ticketservice hätte und sparte somit je 4 Euro. Bevor man aber eine der beiden Inseln – Pulau Perhentian Kecil (die Partyinsel) und Pulau Perhentian Besar (die große, ruhige Insel) – betreten darf, muss jeder Ausländer 6 Euro für den Umweltschutz hinblättern. Nacheinander klapperte das Boot die einzelnen Strände ab und setzte jeden am rechten Fleck ab. Ein Strand weißer, als der andere und türkisfarbenes Wasser reinster Sorte.

Und unser Hotel? Natürlich dort, wo’s alles andere als paradiesisch ist. Bei all dem Dreck, fragt man sich, ob die Umweltschutzpauschale nicht doch einfach nur reine Bereicherung einiger wenige Regierungsbeamte ist. Die Bayu Dive Lodge ansich ist aber recht ordentlich und nach 2 Nächten (vorab online gebucht) sind wir auch wieder frei für neues. So ließen wir uns am heutigen Tage per Taxiboot – Straßen gibt’s hier keine – an einen der Traumstrände vom Vortag bringen. Wir sahen uns einige der Resorts aus der Nähe an und entschieden uns kurzerhand für das The Reef, direkt am Strand gelegen und preislich gerade noch verschmerzbar.

Ohne große Worte, einfach genießen…

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