Sooo viel

Kuala Lumpur ist so vielfältig, dass es schwer fällt, etwas darüber zu erzählen. Was aber jeden Tag ein großes Thema ist, ist das öffentliche Verkehrsnetz. Obwohl verhältnismäßig wenige Linien verkehren, ist es äußerst schwierig, herauszufinden, was wann wohin fährt. Auch Google maps ist hier nur bedingt hilfreich. Beschilderungen sind mangelhaft und selbst, wenn man endlich richtig ist, fährt man trotzdem mit der Kirche ums Kreuz.

In den letzten Tagen waren wir in den unterschiedlichsten Shopping Malls, von billigem Ramsch zu teuren Designerläden ist alles vertreten. In einem dieser teuren Läden habe ich mir in einem Moment der Schwäche (Fußschmerzen), ein neues Paar Flip Flops mit speziell geformtem Fußbett gegönnt. Für 40 Euro! Dank dieser supertollen Schlapfen hab ich jetzt nicht nur Schmerzen, sondern auch noch Blasen auf den Füßen. 😖

Am wohlsten fühl ich mich dann doch immer wieder in Vierteln wie Chinatown, wo du erstklassiges Streetfood genießen kannst und dir für wenig Geld ein neues T-shirt gönnen könntest, wenn die Modeexpertin denn mal einverstanden wäre 😉.

Little India ist relativ little, sodass man schnell wieder draußen ist. Ein „not spicy please“ very spicy Mittagessen ist sich dennoch ausgegangen.

Für ein paar ruhige Momente eignet sich der Botanical-Garden hervorragend. Aber um von der Sentralstation – auf der gegenüber liegenden Straßenseite – hierher zu gelangen, bedarf es Nervenstärke, Orientierungssinn und guter Beine. Durchs Parkhaus laufen, umkehren, Polizist nach dem Weg fragen, Rolltreppe rauf, durch lange Gänge laufen, Wachmann um Hilfe bitten, Lift abwärts nehmen, durch die Lobby eines Hotels gehen, Hotellift runter, Unterführung durchqueren, über den Vorplatz eines Museums laufen. Noch eine Straße kreuzen und dann ist man endlich am See. Keine 100 Meter von dem Ort entfernt, wo man bereits vor 30 Minuten war. Das ist KL.

Im Norden der Stadt besuchten wir die Batu caves, das Must-see, welches ich nicht noch mal sehen muss. Alles voller chinesischer Touristen.

Morgen kehren wir der Millionenmetropole den Rücken und fahren in die Highlands zum Wandern. Trotz schmerzender Füße.

2 Kommentare zu „Sooo viel

  1. So ist das wenn man mit Modeexpertinnen reist. Da darf man nicht immer das kaufen was man gerade will sondern nur das was zu einem passt. 😉

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  2. alles Gute für deine Füße, damit die Wanderung in diesem paradiesischen Land, Freude macht.
    Bussi ddlM

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