KL

Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias, ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Muslimisch geprägt, aber voller Chinesen, Inder und anderer Farben. Und das angenehme daran: es scheint jeder gleich zu sein. Keine Diskriminierung, hier wird einfach jeder mit finsterem Blick angeglotzt. Die Herzlichkeit und die lächelnden Gesichter, die uns im angrenzendem Thailand begegneten, sind hier rar.

Dennoch ist KL eine grandiose Stadt. Neben den beeindruckenden Wolkenkratzern und den quirliegen Gassen Chinatowns und Little Indias finden sich überall Grünflächen, seien es nun kostenlose Parks, oder überteuerte Tiergärten.

Am Anreisetag war unser erstes Ziel natürlich die Petronas Towers, einst höchste Gebäude der Welt und vielen bekannt aus dem Film „Verlockende Falle“ mit Sean Connery und Catherine Zeta Jones. Nur rund 10 Minuten Fußmarsch von unserer Unterkunft entfernt, funkeln die Türme wie Raketen aus einem Science Fiction Film um die Wette. Ein Besucherticket ist mit 30 Euro pro Person aber nicht in unserem Budget.

Etwas günstiger kommt da der Besuch der Aussichtsplattform im KL Tower. 10 Euro für das lower deck (upper deck, 26 Meter höher gelegen und open air, kosten schon wieder das doppelte).

Umgeben wird der Tower vom Eco park, den man über einen Baumkronenweg erkunden kann.

Am Tag darauf ließen wir uns von einem Grab-Taxi zum KL Bird Park bringen. Auch dort hieß es wieder, tief in die Tasche greifen.

Ein Großteil des Parks besteht aus Freifluggehägen. Bedeutet, auf Vogelscheiße von oben zu achten, dafür aber den Tieren aus nächster Nähe zu begegnen.

Besonders an den Pfauen erkennt man aber, dass dies eine große psychische Belastung für die Vögel darstellt. Besonders, wenn die indischen Kinder unter lautem Geschrei den Tieren nachlaufen.

Hierzu eine weitere Anekdote: Im KL Tower drehte ein etwa 8-jähriger Inderjunge schreiend seine Runden (und zwar so richtig laut und nervig). Anstatt ihn mal zu bremsen, schienen die Eltern das auch noch lustig zu finden. An einem Souveniershop gab es Süßigkeiten, welche man einzeln aus Selbstbedienungsbehältern entnehmen kann. Wie nicht anders zu erwarten, lief der Rotzbub hin, Klappe auf, Hand rein und Gummibär in den Mund gestopft. Sein Vater versuchte, ihm die Süßigkeit noch aus dem Mund zu nehmen, wobei selbige auf den Boden fiel. Ein jeder zivilisierte Mensch würde sich beim Verkäufer entschuldigen und dafür bezahlen, oder zumindest das Gummibärli heimlich entsorgen. Nicht so der Inder. Er packte das vollgesabberte und beschmutzte Teil einfach zurück in den Selbstbedienungsbehälter. Und auch hier wieder keine Zurechtweisung, sondern einfach nur blödes Grinsen.

Abschließend noch ein paar Vögel…

Vogel #1 hat die Haare schön:

#2 genießt seinen Feierabend:

#3 und 4 wappnen sich gegen Inder:

2 Kommentare zu „KL

  1. Gegen Inder und gegen Kinder….

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    1. Gegen indische Kinder 😝

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