Going to Malaysia

Die Fahrt mit Fidel in seinem Pickup war eine echt coole Sache. Zum Einen hat er uns direkt vom Hotel abgeholt, weshalb wir genügend Zeit hatten, noch gemütlich zu frühstücken. Auch die Fahrt selbst war sehr angenehm. Auf dickem Leder gebettet mit ausreichend Beinfreiheit und angenehm temperiert.

Es gab viel zu erzählen, weshalb die Zeit (gut 4 Stunden, Bus hätte 6 gebraucht) flott verging. Fidel ist Deutscher, 57, konvertierte bereits früh zum Buddhismus und lebt die meiste Zeit in Thailand. Von Phuket aus organisiert er Radtouren und Rennveranstaltungen, an denen auch er teilnimmt. Wir legten insgesamt 3 Stopps ein. So zeigte er uns ein traumhaftes Hotel mitten im Nirgendwo, wo er auf seinen Touren nächtigt, sowie einen schönen Strandabschnitt. Der letzte Halt, wo wir dann auch zu Mittag speisten, war auf einem kleinen Berg mit herrlichem Ausblick.

Als Dankeschön übernahm ich die Rechnung. Auf Phuket angekommen stoppte er direkt vor unserem vorab gebuchten Hotel. Danke Fidel!

Die NU Phuket Airport Residence hatten wir auf Booking.com ausgewählt, da die Bewertungen gut, die Lage nahe am Flughafen und der Preis vergleichsweise niedrig war. Beim Betreten des Zimmers dann der Schock. Noch nie war ich in einem derart dreckigen Zimmer.

Lange Diskussionen mit den Besitzern folgten, in denen man mir diverse andere Zimmer anbot (alle schmutzig) und ich den Preis zu drücken versuchte. Schlussendlich einigten wir uns darauf, dass ich meine Buchung kostenlos stornieren könne. Man verabschiedete mich mit den Worten, dass ich um dieses Geld nichts besseres finden werde. Keine 100 Meter entfernt gleich ein Volltreffer. Dos’s House. Ein Neubau mit blitzsauberen Zimmern und guter Ausstattung. Und der Preis dafür nur unwesentlich höher. Das bezahlen wir gerne. Nach einer entspannten Nacht mussten wir früh los, da der Flug bereits um 8:15 starten würde. Nur 5 Minuten Fußmarsch und wir waren im Terminal.

Aber eine kleine Unsicherheit stand uns noch bevor. Ich hatte diesen Flug bereits im November gebucht. Als Abflugdatum wählte ich den letztmöglichen Tag, bevor unsere Aufenthaltsgenehmigung endet. Leider hatte ich mich verkalkuliert, denn sowohl Anreisetag, als auch Abflugtag gelten als volle Tage, somit war unser Visum abgelaufen. Zum Glück kam es so, wie es bereits in den Internetforen prophezeit wurde. Eine kleine Gebühr – 13 Euro – und die Sache war erledigt.

Doch der nächste Nervenkitzel ließ nicht lange auf sich warten. Während wir am Gate warteten, schallte es aus den Lautsprechern: Clawrischa Metschköar blablabla! Hatte uns Fidel Drogen untergejubelt? Nein, viel schlimmer. Clari hatte ein Akkupack in ihrem Rucksack! Eine tickende Zeitbombe sozusagen. Sie wurde von Securities im Minivan abgeholt. Ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört.

Natürlich alles nicht so schlimm. Sie musste ein Formular ausfüllen und das Akkupack ins Handgepäck packen, somit war die Sache erledigt.

Nach 1 Stunde 20 landeten wir in KL. Ich hatte mir die App „Grab“ installiert, das ist das asiatische „Uber“. Ruckzuck fand sich ein gewisser Mohammed, der uns preiswert – 18 Euro für 70 km – ins Zentrum brachte.

Dort liegen, 10 Gehminuten von den Petronas Towers, die Mercu Summer Suites. Hier haben wir uns über Air B’n’B eine Wohnung im 29. Stock gemietet, in der wir die nächsten 7 Nächte residieren werden.

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