Thailand

Du hast dich verändert…

Zum Positiven:

Dank Skytrain und U-Bahn lässt sich Bangkok schnell, einfach und günstig erkunden.

Taxifahrer schalten bereitwillig das Taxameter ein. Keine überteuerten Fixpreis Fahrten mehr.

Aufgrund immer höherer Standards der Hotels und Gästehäuser, könnte man meinen, ein Zimmer wäre bereits unerschwinglich, aber dank großer Konkurrenz bleibt der Preis fair. Für 20 Euro die Nacht kann man zumeist ein TipTop Zimmer mit Air-condition, Kühlschrank und TV erwarten. Auch für 10 Euro nächtigt man schon recht komfortabel. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Trotz Tourismus finden sich immer noch nette kleine Ortschaften, in denen man das ursprüngliche Thailand erleben kann.

Obwohl seit einiger Zeit versucht wird, die beliebten Garküchen von den Straßen Bangkok’s zu verbannen, prägen sie immer noch das Straßenbild. Ein leckeres Pad Thai kostet meist 40 Baht, also rund 1 Euro.

Eiswürfel können ohne Bedenken konsumiert werden. Wir hatten keinerlei Probleme mit unserer Verdauung aufgrund unreinem Wassers.

Fahrradfahren wird massiv gefördert, so finden sich jetzt immer mehr baulich getrennte Radwege im ganzen Land.

Eine Malaria-Infektion ist in Thailand mittlerweile kaum mehr zu befürchten. Für Touristen gilt eine Wahrscheinlichkeit von 1:50.000

In Küstennähe finden sich überall Tsunami Warn- und Schutzeinrichtungen.

Die Polizeipräsenz ist groß. Das gibt zusätzliche Sicherheit, wenn man durch die Straßen zieht.

Zum Negativen:

Kaum ein Einheimischer scheint auch nur ein Wort Englisch zu verstehen. Oder zumindest wollen sie’s nicht verstehen.

In vielen – vor allem touristischen – Gegenden, sind die Einwohner äußerst unfreundlich uns Touristen gegenüber geworden, selbst wenn man ihnen freundlich und respektvoll entgegentritt.

Google maps ist für Thais ein Ding aus einer fremden Welt. Egal ob Taxifahrer, dem man auf der Karte zeigt, wo man hin möchte, oder Einheimischer, den man bittet zu zeigen, wo’s zur nächsten Busstation geht. Man hat den Eindruck, dass die Thais noch nie eine Straßenkarte gesehen haben und schon garnicht wissen, wo sie sich aktuell befinden.

Selbst im internationalen Bangkok sind immer mehr Speisekarten ausschließlich in Thai verfasst. Da bleibt oft nur, Pad Thai zu bestellen, denn das haben die meisten Restaurants.

Überall wird jetzt Sushi angeboten. Bei 40 Grad in der prallen Sonne, halte ich das aber für bedenklich.

Die Mosquitopopulation, speziell der tagaktiven Tigermücke, Hauptüberträger des Dengue-Fiebers, nimmt gefährliche Ausmaße an. Man ist nie und nirgends vor ihnen sicher. Besonders ärgerlich, sie stechen auch durch T-shirts und Autan oder Nobite zeigen kaum Wirkung. Jährlich infizieren sich weltweit mittlerweile 400 Millionen Menschen mit Dengue.

Nicht ganz so nervig, aber auch auf dem Vormarsch, die Sandfliege, welche sich ebenso gerne am Blut des Homosapiens labt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstelle deine Website auf WordPress.com
Jetzt starten
%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close